VS Patrizigasse
Der Wettbewerbsentwurf für die 17-klassige Volksschule in der Wiener Patrizigasse zeigt einen zukunftsweisenden Bildungscampus nach strengen Klimaaktiv-Gold-Kriterien. Das Architekturkonzept setzt auf ein flexibles Raumkonzept mit einer einladenden Aula und offenen Lernclustern, die sich leicht an zukünftige Bedürfnisse anpassen lassen.
Herzstück des nachhaltigen Beitrags ist eine ressourcenschonende Holz-Stahlbeton-Hybridbauweise, die konsequent auf Recyclingbeton, regionales Holz und Lehmbauplatten setzt. Vielfältige Freiraum-Ebenen wie ein schattiger Schulgarten, umlaufende Terrassen und ein begrünter PV-Dachgarten bieten optimale Flächen für Lernen und Erholung. Ein CO₂-minimiertes Energiekonzept mit Geothermie, Photovoltaik und natürlicher Nachtlüftung rundet den kreislaufwirtschaftlichen Ansatz dieses Projekts ab.
KLARE ERSCHLIESSUNG
- Klare Adressbildung
- Leichte Orientierung und kurze Wege
- Deutlich ablesbare Zonierung
- Einladende Aula mit Durchblick ins Freie
EINFACHE ORIENTIERUNG
- „Private“ Cluster mit Bezug zur „halböffentlichen“ gemeinsamen Mitte
- Gleichwertige Clusterorganisation zur leichten Orientierung für PädagogInnen und SchülerInnen
- Klare, freundliche Erschließung mit Blickbezügen ins Freie
- Clusterübergreifende Bereiche in der Mitte (Kommunikation, Bibliothek) für kurze Wege und leichte Aufsicht
ROBUSTE STRUKTUR
- Stützenraster zur Sicherstellung einer flexiblen Raum- und etwaigen Umnutzung
- Gleiche Clusterorganisation trotz unterschiedlicher Clustergrößen
- Große Spannweiten der Decken unterstützen die Flexibilität der Innenraumgestaltung
Lageplan
Einsatzmodell
Ansicht Nord
Längsschnitt
Grundriss EG
Grundriss OG1