Volks- und Mittelschule Donaufeld Süd

Volks- und Mittelschule Donaufeld Süd

Offener, einstufiger Realisierungswettbewerb | 3. Preis

Wien 21

Auftraggeber
Stadt Wien – MA56
Ort
Wien 21
Projektdaten
38 Bildungsräume
Status
Wettbewerb | 3. Preis
Modell
Mattweiss

Der Neubau der Ganztagesschule Antonie-Lehr-Straße im Wiener Donaufeld Süd-Ost fügt sich mit seiner feingliedrigen Körnung harmonisch in die städtebauliche Struktur der Schanze ein. Durch ein abwechslungsreiches Wechselspiel aus Vor- und Rücksprüngen sowie eine markante Hoftasche entstehen lebendige Blickbeziehungen zur umgebenden Nachbarschaft. Das architektonische Konzept interpretiert das ortstypische Prinzip von Sockel und Hochpunkt neu, wodurch das Gebäude als klarer städtebaulicher Abschluss zum westlichen Grünraum fungiert und über den großzügigen Vorplatz eine eindeutige Adressbildung erhält. Die äußere Gestalt wird von einer warmen, hellen und hochgedämmten Holzkonstruktion geprägt, deren Bänderung aus offenen und geschlossenen Elementen durch eine vertikale Fassadenbegrünung ergänzt wird.

Im Inneren setzt sich dieser gestalterische Anspruch in Form einer ganzheitlich inklusiven Lernumgebung fort, die auf umweltfreundlichen, haptisch erlebbaren Materialien und einer flexiblen Clusterstruktur basiert. Offene Lern- und Multifunktionsbereiche wechseln sich mit ruhigen Rückzugsnischen ab, während kurze Wege und ein kontraststarkes Leitsystem eine intuitive Orientierung im Raum garantieren. Getragen wird das Gebäude von einer zukunftsweisenden Holz-Stahlbeton-Hybridbauweise mit einem wirtschaftlichen Stützenraster, das eine langfristige funktionale Anpassbarkeit ermöglicht und gleichzeitig die thermische Speichermasse optimiert.

Schaubild

Schaubild

Städtebauliche Körnung

Städtebauliche Körnung

  • Die Körnung zum Straßenraum fügt sich in die städtebauliche Struktur der Schanze ein
  • Vor- und Rücksprünge bilden mit dem Gegenüber abwechslungsreiche Sequenzen
  • Die Hoftasche erlaubt von der Straße Einblicke wie die Struktur gegenüber
Differneziertes Höhenspiel

Differneziertes Höhenspiel

  • Das leichte Höhenspiel der Schanze wird aufgenommen und kann nach Osten fortgeführt werden
  • Das Prinzip Sockel - Hochpunkt des Umfelds wird für den Schulneubau interpretiert
  • Kante und Hochpunkt als Abschluss des Entwicklungsgebietes zum Grünraum im Westen
  • Klare Adressbildung durch das Zusammenspiel Vorplatz - Sockel - Höhenentwicklung
LINKS * RECHTS * MITTE

LINKS * RECHTS * MITTE

  • Klare und leichte räumliche Orientierung im Sinne der Inklusion
  • Einfache Begegnung und Kommunikation durch kurze Wege
  • Die gemeinsame Mitte im Erdgeschoß eignet sich für Schulveranstaltungen: Aula + Mehrzweckraum + Atrium + Buffet Cluster 8
Ansicht Süd

Ansicht Süd

Längsschnitt

Längsschnitt

Grundriss EG

Grundriss EG

Grundriss RG

Grundriss RG