Hauptstrasse
Das geplante Wohnhaus fügt sich differenziert in die heterogene Siedlungsstruktur zwischen Hauptstraße und Stadtgasse ein, indem die Bebauung als klarer, einfacher Kammtyp auf dem schmalen Grundstück organisiert ist. Um die Belichtung der Nachbarbebauung zu sichern und auf die steile, sieben Meter hohe Böschung im Norden zu reagieren, rückt der Baukörper an der Hauptstraße ab und hält an der Stadtgasse Abstand, wo eine zurückversetzte Mauer und eine Fahrradbox den Abschluss bilden.
Das unter Berücksichtigung der Maßstäblichkeit zweigeschoßig konzipierte Gebäude bietet einen Wohnungsmix aus barrierefreien Zwei- und Dreizimmerwohnungen mit Eigengärten, Terrassen oder Balkonen. Im Norden erweitert eine teilüberdachte Gemeinschaftsterrasse mit Hochbeeten und einem barrierefreien WC das Wohnumfeld, während auf einem Plateau in der Böschung ein kleiner Enkelspielplatz vorgesehen ist. Die Erschließung und die Allgemeinräume setzen sich farblich differenziert von den Wohnungen ab, während für den ruhenden Verkehr neun PKW-Stellplätze an der Hauptstraße und ein Stellplatz an der Stadtgasse angeordnet sind.
Schaubild
Querschnitt
Grundriss EG