Grüne Mitte
Die städtebauliche Studie „Grüne Mitte“ konzipiert eine zukunftsweisende Stadterweiterung in Niederösterreich, die rund 700 freifinanzierte Wohneinheiten in ein nachhaltiges, autofreies Quartierskonzept integriert. Das städtebauliche Modell setzt auf eine sanfte Abzonung, die die Kleinteiligkeit der angrenzenden Einfamilienhäuser durch ein durchdachtes Höhenspiel sowie Vor- und Rücksprünge harmonisch aufgreift.
Herzstück der Anlage ist ein zentrales, grünes Band, das als großzügiger Quartierspark gemeinschaftliche Spiel-, Sport- und Erholungsflächen bündelt und durch spätere Parktaschen erweitert wird. Während die notwendige Infrastruktur und eine belebte Promenade bewusst in Bahnnähe positioniert sind, bleibt das Quartiersinnere dem Fuß- und Radverkehr vorbehalten. Der motorisierte Individualverkehr wird konsequent an die Randlage und die Bundesstraße verlagert, wobei gezielte Lärmschutzmaßnahmen die Lebensqualität der bestehenden Nachbarschaft spürbar aufwerten.
Durch die direkte Nähe zur Donau und zum Bisamberg sowie die optimale Anbindung an den Bahnhof und das umliegende Zentrum vereint der Entwurf naturnahe Erholung mit urbanem Komfort im direkten Wohnumfeld.
Rundum alles, was man braucht
Bisamberg und Donau als Naherholung flankieren das Entwicklungsgebiet. Das Zentrum von Langenzersdorf mit seiner vielfältigen Infrastruktur ist zu Fuß oder per Rad schnell erreichbar. Durch den Bahnhof Bisamberg, aber auch durch die Buslinie ist das künftige Quartier optimal an den öffentlichen Verkehr angebunden.
Drinnen alles, was man will
Naherholung und Infrastruktur werden auch im Quartier selbst etabliert. Gemeinschaftliche Spiel-, Sport- und Erholungsflächen werden in Form eines bandartigen, großzügigen Quartiersparks angeordnet. In einer späteren Entwicklung wird das Band durch eine Promenade ergänzt. Die Infrastruktur wird im Baufeld D entlang einer Promenade mit Begegnungs- und Aufenthaltsqualitäten vorgesehen.
Fußabdruck eines Einfamilienhauses
Die Kleinteiligkeit der angrenzenden Einfamilienhäuser wird aufgenommen und durch Vor- und Rücksprünge sowie durch Höhenspiel interpretiert. Schaffung von Übergangsbereichen durch sanfte Abstufung der Bebauung zu den kleinteiligen Wohnhausstrukturen.